Tipps gegen Abofallen

Abofallen bezeichnen Angebote für billige Produkte, die in weiterer Folge – überraschend – zu teuren, langfristigen Verträgen führen.

 

Bevor Sie auf eine Werbeaktion reagieren, befolgen Sie die folgenden Tipps:

  • Prüfen Sie, mit wem Sie es zu tun haben. Suchen Sie auf der offiziellen Website des Unternehmens nach den vollständigen Kontaktdaten, inklusive Postadresse und E-Mail-Adresse.
  • Prüfen Sie außerdem, wo das Unternehmen seinen Sitz hat. Verlassen Sie sich dabei nicht auf die Domain-Endung (.at, .de usw.) Ihre Rechte sowie unsere Möglichkeiten, Ihnen zu helfen, hängen davon ab, ob das Unternehmen in einem EU-Mitgliedsstaat, Norwegen oder Island situiert ist.
  • Lesen Sie die AGB des Unternehmens. Besonders die Details zu Rücktrittsrecht, Kündigung und Rückgabe, aber auch das Kleingedruckte sind wichtig. Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht unabsichtlich einem Abonnement zustimmen. Wenn die Vertragsbedingungen aus der Werbeanzeige nicht ersichtlich sind, sollten Sie sich diese unbedingt vorab auf der Website durchlesen. Heben Sie eine Kopie auf.
  • Recherchieren Sie online. Es ist immer eine gute Idee, sich zunächst über eine Firma zu erkundigen, bevor Sie ein Angebot annehmen. Bei einer simplen Internetsuche stoßen Sie vielleicht auf negative Erfahrungsberichte von anderen Konsumenten. Beachten Sie, dass positive Rezensionen keine Garantie für eine problemlose Bestellung sind.
  • Was ist der endgültige Preis? Achten Sie darauf, ob der beworbene Preis bereits alle Kosten enthält oder eventuell weitere Gebühren, z.B. für die Lieferung, hinzukommen.
  • Dokumentieren Sie Ihre Bestellung. Machen Sie Screenshots von der Werbung und jedem Schritt des Bestellprozesses. Sichern Sie auch die AGB zu dem Spezialangebot, um später beweisen zu können, wozu Sie Ihre Zustimmung gegeben haben.
  • Vergewissern Sie sich, dass es sich um eine sichere Website handelt. Geben Sie Ihre Bankdaten oder Kreditkarteninformationen nur ein, wenn die URL mit "https://" beginnt.
  • Zahlen Sie mit Kreditkarte. Im Fall des Falles können Sie Ihre Bank oder Ihren Kreditkartenanbieter später um eine Rückbuchung des gezahlten Betrages bitten - ein sogenanntes "chargeback".

Nicht vergessen!

  • Schützen Sie Ihre Daten! Wenn Sie persönliche Informationen preisgeben, wie z.B. E-Mail-Adresse, Wohnadresse und Bankdaten, können diese mitunter missbraucht werden.
  • Vertrauen Sie Ihrem Hausverstand! Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das vermutlich auch.

Sie haben Zweifel? Kontaktieren Sie uns! Bei uns erhalten Sie kostenlose Beratung zu Unternehmen aus der EU, Island und Norwegen.

 

Sollten Sie bereits in eine Abofalle getappt sein, lesen Sie unseren Artikel über die nächsten möglichen Schritte. Außerdem können Sie unsere Musterbriefe nutzen, um den Unternehmer zu kontaktieren.