Warnung vor verdächtigen "PayPal" E-Mails

In letzter Zeit erhalten Konsumenten verstärkt E-Mails, in denen behauptet wird, dass der Zugang zum eigenen "PayPal"-Konto begrenzt ist und Bankdaten aktualisiert werden sollen.

 

An das Europäische Verbraucherzentrum Österreich werden E-Mails weitergeleitet, in denen der Anschein erweckt wird, dass diese von der Firma "PayPal" versendet werden.

 

Der Inhalt dieser E-Mails lautet z.B.:

 

Liebe User PayPal,
Ungewöhnliche Kontobewegungen haben es notwendig gemacht Ihr Konto einzugrenzen bis zusätzliche Informationen zur Überprüfung gesammelt werden.
Zur Zeit haben Sie nur begrenzten Zugang zu Ihrem Pay Pal Konto. Wir bitten Sie daher die von uns angeforderten Kontodaten zu enrneuern. Bitte klicken Sie hier.

 

Ziel dieser Nachricht ist es, an persönliche Daten zu gelangen. Diese könnten dann entweder missbräuchlich verwendet oder weiterverkauft werden.

 

PayPal warnt bereits

 

Die Firma PayPal rät bei verdächtigen E-mails zu folgender Vorgehensweise:

 

Spoof und Phishing – was ist das und wie kann ich mich schützen?
"Spoof" und "Phishing" sind die englischen Bezeichnungen für den Versuch, mit gefälschten E-Mails Ihre finanziellen Daten oder andere sensible Informationen (wie beispielsweise Passwörter) auszuspionieren. In den meisten Fällen werden Sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken und auf einer gefälschten Website Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort einzugeben.

 

Sicherheitstipps von PayPal

 

Bitte geben Sie niemals Ihre Daten (Passwort, Bankkontonummer etc.) per E-Mail oder über einen Link auf einer Website ein.

 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine von PayPal erhaltene E-Mail wirklich von uns stammt, dann senden Sie bitte die komplette E-Mail inklusive der Betreff-Zeile über die Funktion "Weiterleiten" an spoof@paypal.com.

 

Halten Sie Ausschau nach dem Verschlüsselungszeichen am rechten unteren Ende Ihres Browsers. Dieses Symbol zeigt Ihnen an, dass Sie sich auf einer sicheren Seite befinden.

 

Wir schicken Ihnen keine englischen E-Mails, es sei denn, Sie haben die Spracheinstellung für Ihr PayPal-Konto geändert.

 

Wir sprechen Sie in unseren E-Mails immer mit Ihrem bei uns registrieren Vor- und Zunamen an, nicht jedoch mit z.B. "Sehr geehrter PayPal-Nutzer".

 

Tipps des Europäischen Verbraucherzentrums

  • Ignorieren Sie E-Mails mit Aufforderungen zum Aktualisieren Ihrer persönlichen Zugangsdaten.
  • Vorsicht bei Links in E-Mails! Achten Sie genau auf die Absenderadresse!
  • Auch Rechtschreib- und Grammatikfehler im E-Mail-Text könnten ein Hinweis auf eine Fälschung sein.
    Im aktuellen PayPal E-Mail finden sich folgende Fehler:
    • "Liebe User PayPal" statt der namentlichen Anrede des Adressaten
    • "enrneuern" statt erneuern
  • Löschen Sie verdächtige E-Mails ungelesen bzw. leiten Sie diese an das Unternehmen, dessen Name missbräuchlich verwendet wird, weiter. Es sind bereits Fälle bekannt, in denen Hacker über eigene Programme, die sich nach Öffnen der E-Mail am PC einnisten, Zugriff zu den Daten erhalten haben.