Falsche Mahnungen per Mail

Konsumenten haben das Europäischen Verbraucherzentrum Österreich (EVZ) auf gefälschte Mahnungen aufmerksam gemacht, die derzeit wieder zahlreich per Mail versendet werden.

 

Die Aufmachung der Mails wirkt seriös, ist doch in der Signatur der "Speicherzentrum-Anwalt GmbH" komplett Anschrift, Steuer-ID, Handelsregister und Bankdaten enthalten. Recherchen des EVZ Österreich ergaben, dass an dieser Adresse tatsächlich die Firma "Speicherzentrum GmbH" ansässig ist. Diese distanziert sich jedoch von den Mails und warnt bereits auf der eigenen Webseite vor den falschen Mahnungen (siehe hier).

 

Auch fällt beim genauen Hinsehen auf, dass die Mail-Adresse des Absenders "support@speicheranbieter.de" bzw. "info@speicheranbieter.de" lautet, nicht - wie von der existierenden Firma - "...@speicherzentrum.de".

 

Tipps des EVZ Österreich

  • Öffnen Sie keine Anhänge in Mails, deren Absender Sie nicht kennen, diese könnten Schadsoftware oder Viren enthalten (z.B. zip-Dateien, PDF, Word-Dokumente etc.)
  • Folgen Sie keinen Zahlungsaufforderungen, wenn Sie den Absender nicht kennen und/oder keine offene Rechnung bei der Firma haben
  • Geben Sie keine persönlichen Daten bekannt
  • Lassen Sie sich nicht einschüchtern, auch wenn der Absender Sie unter Druck setzt

 

Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein an Sie gerichtetes Schreiben (Brief oder Mail) seriös ist, können Sie sich gerne mit dem EVZ Österreich in Verbindung setzen. Auf unsere Webseite informieren wir über Betrugsversuche, falsche Mahnungen etc., sobald wir dazu Hinweise erhalten. Sollte es sich tatsächlich um Betrug handeln und Ihnen dadurch Schaden entstanden sein, wenden Sie sich bitte an die nächste Polizeistelle und erstatten Anzeige.

 

Das EVZ Österreich berät Konsumenten bei grenzüberschreitenden Problemen im europäischen Ausland. Bei nationalen Fällen hilft der Verein für Konsumenteninformation VKI .