Dynamische Preisgestaltung nimmt zu

Die Arbeiterkammer (AK) hat eine Untersuchung zu dynamischen Preisen beim Onlineshopping durchgeführt. Gemeint ist die Praxis, dass Preise je nach Standort, Endgerät und bisherigem Kaufverhalten des Konsumenten variieren.

 

Was wurde untersucht?

 

Laut AK wurden an sechs Erhebungstagen im März zu einer bestimmten Uhrzeit 33 Preisabfragen auf den Webseiten Amazon, Lufthansa, Air Berlin, Austrian Airlines, Opodo, Booking.com und Heine-Versand durchgeführt. Verwendet wurden über 20 verschiedene Endgeräte, nämlich stationäre PC, Laptops, Notebooks, Smartphones, iPhones und iPads, die über Wien, Niederösterreich, Salzburg, Kärnten und Tirol verteilt waren; ein Laptop wurde in Düsseldorf benützt.

 

Die Ergebnisse im Überblick

 

Die Annahme, dass Apple-Nutzer generell mehr zahlen als andere, hat der Test der AK nicht bestätigt. Dennoch seien die Ergebnisse beunruhigend, so das Fazit. Denn noch im Vorjahr hätte man bei einer Erhebung keine personalisierte Preisdifferenzierung feststellen können. Heuer wurden bei jedem der untersuchten Unternehmen unterschiedliche Preise festgestellt. Vor allem im Dienstleistungsbereich, also bei Reise- und Flugbuchungen, gibt es teils deutliche Schwankungen. 

 

Die Studie mit allen Ergebnissen im Detail können Sie kostenlos unter diesem Link oder durch Klick auf untenstehendes Symbol herunterladen.