Routenplaner auf Abwegen

Wenn Sie im Internet die Route für Ihre Autofahrt eingeben, ist Vorsicht geboten.

 

Neben tatsächlich kostenlosen Angeboten gibt es nämlich auch zahlreiche kostenpflichtige Seiten. Auf den ersten Blick ist die Gebühr für das Service oft nicht ersichtlich. Seit vielen Jahren eine beliebte Falle.
Das EVZ Österreich rät, genau zu kontrollieren, auf welcher Website Sie sind, bevor Sie Ihre Daten eingeben.

 

Ist es wirklich noch die Internetseite des Autofahrerclubs oder eines kostenlosen Services wie Google-Maps? Oder steht oben in der Browserzeile eine andere Internetadresse, zu der Sie etwa über einen Link weitergeleitet worden sind?

 

Schwarzes Schaf: routenprofi.net

 

Besonders viele Konsumenten beschweren sich derzeit über die Website www.routenprofi.net.

 

Die Firma, die diese Website betreibt (WEB Media GmbH), verstößt eindeutig gegen zwingende gesetzliche Bestimmungen, wie etwa die Button-Pflicht. Sollten Sie eine Rechnung erhalten, lassen Sie sich daher nicht einschüchtern. Mithilfe unseres Musterbriefes können Sie sich gegen die Rechnung zur Wehr setzen.

 

Meist mahnt die Firma auch nach einem solchen Einspruch weiter. Lassen Sie sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Es besteht wegen Ungültigkeit des Vertrages kein Anspruch der Firma auf Zahlung. Bitte heben Sie die Mahnschreiben des Unternehmens zu Beweiszwecken auf. Reagieren müssen Sie auf die Folgeschreiben jedoch nicht mehr.