Coronavirus: Absagen von Veranstaltungen

Um die Verbreitung des Coronavirus in Österreich einzuschränken, erließ das Gesundheitsministerium unter Berufung auf das Epidemiegesetz Verbote von Personenansammlungen bei Veranstaltungen im Freien, wenn diese 500 Personen übersteigen und für Innenräume, wenn diese mehr als 100 Personen umfassen. Hochschulen waren unter den ersten Einrichtungen, die gestern geschlossen wurden.

 

Dies wirkt sich natürlich stark auf diverse Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen oder Sportveranstaltungen aus und ist auch interessant für Reisende, die nach Österreich kommen. Während Kinos noch dabei sind eine praktikable Regelung zu finden und vorerst offen bleiben, versuchen viele kommerzielle Veranstalter zumindest Events für bis zu 100 Personen zu ermöglichen oder aufzuteilen. In der Praxis, wie beispielsweise wie bei Museen,  wird aber immer öfter einfach generell abgesagt oder geschlossen.

 

Wenn Sie bereits für Eintrittskarten bezahlt haben, und die Veranstaltung wurde abgesagt oder der Veranstaltungsort geschlossen, dann haben das Recht auf Rückzahlung des Kaufpreises, weil der Grund für die Absage außerhalb des Einflusses eines Kunden liegt. Veranstaltungsbesucher können sich natürlich mit den Veranstaltern auf einen späteren Termin einigen. So eine Einigung auf Verschiebung ist freiwillig, eine Kostenerstattung auf Wunsch des Kunden ist für Veranstalter aber bindend.

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