Unerwünschte Abos bei Watch-It

Streaming Abo irrtümlich abgeschlossen? In - App Werbung zeigt oft keine Rücktrittsbelehrung an und nur rudimentär, dass es sich um ein bezahlpflichtiges Abo handelt. Dies führt zu vielen Abos mit nur einem Klick oder Touch am Smartphone.

User übersehen einen unauffälligen Hinweis und ärgern sich über eine SMS Bestätigung , die aussagt ein Abo erfolgreich abgeschlossen zu haben. Manche verärgerte Konsumenten behaupten gar keine solche SMS bekommen zu haben. Das Geld wird sofort abgebucht und einige merken erst nach einigen Monatszahlungen, dass sie scheinbar einen Vertrag mit einem Drittanbieter abgeschlossen hatten.

In dieses Schema passt entsprechend uns vorliegenden Beschwerden der Onlineanbieter Watch-it. Dabei handelt es sich um einen Video-on-Demand (VoD) Anbieter, der mehrere Unterhaltungs- und Sportkanäle über Streams in seiner App verkauft. Uns wurde gemeldet Watch-it würde solcherart aggressive Werbung schalten, zum Beispiel in der App von Motorsport Total oder der YouTube App. Zwischen den Thumbnails der Bild oder Video Galerien findet sich ein "Sofort Ansehen" Button, wo manch einer unbedarft oder versehentlich beim Scrollen durch die Vorschaubilder klickt, somit eine Landingpage im Browser öffnet und dort durch abermaliges Weiterklicken das kostenpflichtige Abonnement startet.

So ärgern sich ungewöhnlich viele Rezensenten im Playstore von Google Play auch über irrtümlich abgeschlossene Abos, von denen sie nichts wussten und viele erst bei einer Monatsabrechnung des Mobilfunkanbieters darauf kommen, überhaupt einen Vertrag mit diesem Drittanbieter zu haben, und dass monatlich 3,99 € abgebucht wurden.

Sollten Sie binnen 14 Tagen merken ein unerwünschtes Abo abgeschlossen zu haben, können Sie laut Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) ohne Angabe von Gründen den Vertrag widerrufen. Einen Mustertext dafür muss der Anbieter auf seiner Webseite bereit stellen, ansonsten reicht ein formloses Schreiben. Für folgende drei Situationen bieten wir im Anschluss Musterbriefe zur Verfügung;

  • Es wurden Ihnen beim vermeintlichen Vertragsabschluss die Kosten nicht ordnungsgemäß angezeigt (Buttonpflicht nicht eingehalten)
  • Sie wussten gar nichts vom Zusatzdienst und die Verrechnung ist für Sie unerklärlich, da Sie gar kein solches Service bestellt haben.
  • Im dritten Fall hat Ihr minderjähriges Kind ohne Ihre Zustimmung den Vertrag abgeschlossen, mit dem Sie nicht einverstanden sind.
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In Abofalle geraten

Überlegenswert ist auch eine Drittanbietersperrung bei ihrem Mobilfunkanbieter. So kann es nicht passieren, dass Sie unerwartete Mehrkosten auf ihrer Monatsabrechnung vorfinden. Drittanbieter zu sperren ist sinnvoll, denn vor allem in Gratis-Apps auf Smartphones ist oft Werbung eingebaut, die durch versehentliches Anklicken eines Banners ungewollt in eine Abofalle führen kann. Dafür müssen Sie die Support Hotline ihres Mobilfunkanbieters kontaktieren.

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Gute Idee

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